



Sanierung des Pfarrhauses und Umbau der Scheune zum Gemeindesaal.
Mit dem Ziel der ganzjährigen Nutzung und dem Wunsch nach Erhalt der denkmalgeschützen Substanz entschloss sich die Kirchengemeinde Leuben gegen einen Neubau und für eine Sanierung der baufälligen Scheune. Eine Herausforderung war in den die Fundamentunterfangung und statische Konsolidierung Gebäudes. In der Scheune blieb der alte Dachstuhl sichtbar. Im Gegensatz zu dessen Symmetrie steht die Belichtung über das Scheunentor und eine Reihe asymmetrischer Dachfenster.
Mittels WDVS und Dicklagen-Kratzputz sowie neuem Fußbodenaufbau und neuer Dachhaut wurde das Gebäude energetisch ertüchtigt. Als Ersatz der stark baufälligen Remise im Hof wurde ein kleiner Neubau in Holzständerbauweise errichtet, welcher einen kleines Foyer mit Garderobe, Sanitäranlagen sowie den Hausmeisterraum beherbergt. In der Scheune wurde im rückwärtigen Bereich eine funktionale Trennwand eingebaut, hinter der sich die Küche und ein kleiner Abstellraum verbirgt. Der neue Fußboden besteht aus geschliffenem Gussasphalt, die Innenwände sind gekalkt und transportieren zusammen mit dem reparierten sichtbaren Dachstuhl das Flair der alten Scheune.